Auto verkauft, wwoofing-Platz gefunden. Wieder lief alles ein bisschen zu perfekt- aber: bloß nicht hinterfragen!
Jetzt sind wir also schon wieder fast 2 Wochen hier. Hier ist Whitford, wo wir auf einem Bio-Weingut wwoofen. Ein letztes Mal. Es gibt allerdings einige Unterschiede zu unseren bisherigen Stationen. Wir wohnen mit 6anderen Wwoofern in einem separaten Haus und müssen weitgehend für uns selbst sorgen. (Was nicht weiter schlimm ist, denn darin sind wir inzwischen Meister) Das Verhältnis zu den Hosts ist mehr ein Angestellten-Arbeiter-Verhältnis, als Sozialkontakte hat man die Mitbewohner. Wir sind die einzigen Deutschen, als wolle uns Jemand zum Abschied einen Gefallen tun. Jeden Morgen jagen wir die Vögel aus den Netzen und versuchen sie anschließend zu reparieren. Hoffnungslos bei über 100 Reihen Pinot Gris, Sauvignot Blanc und Viognier.
Zur Abwechslung arbeiten wir am Wochenende in der Weinbar. Dort helfen wir in der Küche: Waschen ab, helfen bei der Zubereitung und bei allem, was sonst noch so anfällt. Gemüse und Kräuter kommen aus eigenem Anbau, was wieder ins Bio-Schema passt.
Die Abende vertreiben wir uns mit Wein und Poker. Die Wwoofer wechseln recht häufig, aber es herrscht immer eine gute Stimmung. Hier läßt's sich's aushalten bis die Insel ruft!
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